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Cornelius Fleischhaker

Beroep
Plaats
11 maart

Globalisierung hautnah - Praktikum in der Merengue Fabrik

 

In Deutschland wird dieser Tage viel ueber Globalizierung gesprochen, vorallem, das Arbeitsplaetze  verloren gehen, weil die Produktion in Entwicklungslaender mit niedrigen Loehen und Lohnenbenkosten verlagert wird. Ich wollte der Sache auf den Grund gehen und habe mir deshalb von meiner Dominikanischen Gastmutter  ein Praktikum in genau so einer Fabrik vermitteln lassen. Sie heist C & S Industries und produziert Bewaesserungsszsteme (sprich Sprinkler) fuer eine US-Amerikanische Firma namens K-Rain.

Es ist oft die Rede von den dumpingloehen und unmenschlichen Bedingungen unter denen die Produkte die wir konsumieren  in Entwicklungslaendern hergestellt warden. Mein erster Eindruck war daher ueberaschend positive. Sicher sind  Entlohnung  Rahmenbedingungen gemessen an unseren Standarts misserabel: 1100 Pesos (weniger als 30 Euro) Basisigehalt pro Woche, bei einer 45 Stunden Woche sind das rund 60 cent die Stunde. Da machen auch die bis zu 30% zusaetzlich in Bonuszahlungen und – gemaess dominikanischen Gesetz- mit 35% extra bezahlten Ueberstunden keinen grossen Unterschied. Kuendigungsschutz ist Unbekannt, an Versicherungen gibt es nur die ausserst unzureichende dominikanische Sozial Versicherung. Die gute Laune lassen sich die Arbeiter davon aber auf keinen Fall verderben. Der MErengue droehnt so laut durch die Fabrikhalle, dass man manchmal nicht weiss, ob m,an sich eigentlich in einer Fabrik oder in einer Disco befindet – in der die Gaeste an langen Tischen auf den Stuhlen im sitzen tanzen und dabei irgendwie auch noch ueberwiegend stupiede Handarbeiten erledigen. Die Arbeit ist meist nicht schwer, aber fast immer langweilig – Ablenkung ist alles. NEben der Beschallung dient da natuerlich vorallem der Tratsch mit den Kolleginnen (die Grose Merheit der Arbeiter sind Frauen). Als besondere Form der Unterhaltung dient ein Kollege – eigentlci testet er die hergestellten Teile unter Wassrerdruck- aber in unregelmaessigen Abstaenden, erhebt er sich aus seinem Stuhl, um gegen Masdchienenlaerm  und Musik anzubruellen: “ Supiste?” (Hast Du gewusst?) der Chor antwortet “No!” , “Supiste?” – “Que?” (Was?) darauf folgt der neuste  absurdeste  Bloedsinn, den er sich  ueber die Kollegen ausgfedacht hat. Auf schallendes Gelaechter folgt ein kollektives : “Ay mi madre!” Ob er fuer diese besonderen Einlagen Bonuszahlungen erhaelt weiss ich nicht, ich bezweifle es sehr. 

 Die Arbeit in dieser  Fabrik ist beliebt, eingestellt wird nur, wer von einem Angestellten empfohlen wurde. Besonders heben die Arbeiter immer wieder die besondere, familiaere Athmosphaere hervor. Den Geburtstagskindern  wird per Durchsage gratuliert, sie bekommen Luftballons ueber das Fliessband gehaengt und duerfen mit Don Eduardo, dem Chef persoenlich zu  Mittag essen. Er erklaert ihenen dann, das die Situation der Industrie in der Dominikanischen Republik nicht einfach ist, dass der Druck von noch billigeren Standorten,  allem  voran China, immer groesser wird, und in Zukunft nur die eine Chance haben werden, die sich weiter qualifizieren. Viele tuen es. Sie gehen nach dem  9 Stuendigen Arbeitstag noch 4 Stunden an die Universitaet, oder besuchen zumindest Samstags Englisch Kurse. Es erscheint uns grotesk, das junge Menschen Tagsueber Stundenlang Kabel in gleicher Laenge zuschneiden, um sich dannach ihrem Jurastudium zu widmen. Wie sie es schaffen kann ich mir auch nicht erklaeren. 

Fortsetzung folgt.....    

07 november

Student Life

Thank god, this space is working again!
 
It`s been more than a month now that I've started classes in Dresden. So far everything is going really well. The curriculum is somewhat challenging but it`s all interesting stuff, so no need to complain. People are very nice, the place I live in is just great and Dresden as a city is a lot better than the stereotype most west-germans have.
 
I`ve started putting up some picturs of Dresden and university related activities in the foto section. More will come soon!
 
   
25 augustus

Dresden

My new home town, the capital of the German federal state of Saxony is one of the major cities in what used to be east Germany and maybe the most beautiful. Because of its outstanding baroque architecture Dresden has become known as “Florence at the Elbe River”. But Dresden is even more famous for the destruction of all its beatiful inner city by allied bombing in February 1945. Even though not the biggest in destruction, the air raid is without a doubt the most famous and most controversial bombing of any German city in WWII. Even though some of the historic buildings like the “Semperoper” (Opera) were already rebuilt during the times of communist East Germany (1949-1989) reconstruction has been completed just very recently with the reopening of the “Frauenkirche” (church oif our lady) in 2005. The costs for this huge project were covered in great part by private donors, including the Nobel price winner Günter Blobel who even though US citizen now a days grew up in Dresden. Through the continuous efforts of reconstruction, Dresden seems to be a city trapped in history. Walking the streets of the city, seeing communist concrete buildings next to the reconstructed baroque Palaces, the Fraunkirche built out of new, white sandstone interspersed with pieces of recovered, old, dark stone, you are constantly reminded of that night on Valentine’s day 1945 when the city went up in flames.

For further information on Dresden check out:

http://en.wikipedia.org/wiki/Dresden

http://www.dresden.de/?lang=eng

12 juli

Fin de semana en el Campo

Para conocer verdaderamenta  un país es necesario ver mas que la ciudad más grande. Hay que pasar por lo menos algunos días en el campo. Por eso me puse muy feliz cuando mi compañero Kerem me invitó a pasar el fin de semana con su familia a fuera de Istanbul. Llegamos a la ciudad de Kerem, que está en el parte europeo de Turquia, el viernes por la tarde. Hizimos un trabajo en un campo de yo-no-sé que vegetal.    
Creo que los campos en todos los países se parecen. Por lo menos este campo pareció mucho al camo de Salcedo a donde viajé algunas vezes con la familia Lora / Calderón. Toda la gente se conoce, los jóvenes se juntan en una esquina,  los hombres se montan en el carro con una cerveca etc.
Por la noche pasamos por una fiesta de boda (la boda ira a ser el día siguente). Había una musica bien rara - una mezcla de musica turca tradicional, musica electronica y pop. Por primera vez ví una clarineta electronica!
Desda allá nos fuimos a la casa de campo que tiene la familia (el tio) de Kerem en la playa. Todas las familias turcas (la que tienen bastante dinero) tienen una casa en la playa para el verano. Por eso el lugar dondo fuimos parecía una ciudad de casas del campo.
Nadamos en Mar de Marmara, nos bronceamos y comimos mucha comida turca. El domingo regresó a Istanbul con una quemadura del sol!
 
05 juli

AFS auf Türkisch

So, nun ist es geschafft: mein erstes AFS Camp in der Türkei. Am vergangenen Wochenende bereiteten wir (ca 35 Türkische AFS Ehrenamtliche und ich) 73 Türkische Jugendliche auf ihr bevorstehendes Austauschjahr vor.
Das Ereigniss warf seine Schatte schon eine Weile voraus - an 4 Abenden wurden schier endlose Meetings zur Vorbereitung abgehalten und im Büro wusselten Reichlich Ehrenamtliche umher die noch irgendetwas wichtiges fürs Camp vorzubereiten hatten.
Das ganze hatte für mich den Nachteil, dass ich kaum etwas verstanden habe, wenn 35 Leute auf Türkisch debattierten, aber auch den Vorteil, dass ich eine ganze Menge toller AFSer kennen gelernt habe. Das Camp selber war nicht viel anders als was wir in Deutschland machen. Vorallem die 15-18 Jährigen Teilnehmer hätte man 1:1 vertauschen können und keiner hät's gemerkt...
Innhaltlich war vieles ähnlich, mit dem Unterschied, das was in Deutschland auf 3 Wochenenden verteit ist hier auf einer langen Veranstaltung (Freitag bis Sonntag) komprimiert behandelt wird.
Die grösste Herausvorderung war sicherlich die Menge der Teilnehmer, welche wiederum eine schwer überschaubare Gruppe an Bertreuern mit sich brachte. Um hier die Kompetenzen abzuklären unterscheiden die Ehrenamtlichen hier zwischen den Betreuern und Seminarleitern im Eigentlichen Sinne (genannt "Chaperones"), in der Regel erfahrene und Ausgebildete AFSer, und den unterstützenden Kräften ("Logistics"), meist weniger erfahrene Mitarbeiter. Der Aufwand des Camps wurde deutlich, als wir selbst an den Abenden des Wochenendes nach Programm schluss jeden Aben noch bis nach Mitternacht zusammen sassen um den nächsten Tag zu planen.
Am Sonntag Abend, als dann alles vorbei war sind wir dann noch alle zusammen essen gegangen, in einem Restaurant über den Dächern Istanbuls. Da gab es dann Rakı und Türkische Spezialitäten in gelöhster Athmosphäre und danch endlich Ausschlafen! 
Hab schon mal ein paar Fotos unter AFS Turkey reingestellt, werden bald noch mehr folgen!
 
Foto 1 van 10
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